bedüsung mikuni 36 mit turbo

Zusätzliche Pferdchen und mehr Drehmoment.

Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon rockers666 » Mi 05 Okt, 2016 19:32

alles klar...super die vielen anregungen bzw. hinweise....habe die gaser schon raus....schwimmernadelventile erneuert...co-schrauben nochmal kontrolliert..und die hauptdüsen auf 125 mikuni getauscht wie von nitro empfohlen......jetzt wollte ich noch das mit den statischen? benzindruck messen.....also das manometer muss zwischen benzinpumpe und druckregler eingebaut werden und 0,2 bar haben? und das ganze im leerlauf wenn ich das richtig verstanden habe ?
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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon Uschi » Mi 05 Okt, 2016 19:50

nein, statisch, also bei ausgeschlatetem motor. nur zündung an, damit die pumpe läuft. je nach regler kann der druck im leerlauf sogar wieder etwas sinken, was gar nicht so schlecht ist.
manometer entweder an den dafür vorgesehen port des druckreglers oder die leitung zum vergaser anzapfen. ich würds wie gesagt im ausegnauten zustand machen. ich hab da erfahrungsbasierende paranoia.
wie ist die pumpe geschaltet? direkt an zündung? wenn ja, würde ich das so ändern, dass sie später im betrieb nur bei laufendem motor anspringt, also z.b. über den öldruckschalter. das mindert die überlaufegfahr beim starten und stehen.
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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon rockers666 » Do 06 Okt, 2016 05:17

moin...also die pumpe ist an das rücklicht angeschlossen, kann also nach dem starten des motors über den lichtschalter zugeschaltet werden.....hab hier so eine elek. anzeige von 1-6 bar eingebaut.....hab das gestern abend noch probiert....also am regler den druck durch einschrauben erhöht....und jetzt weiss ich warum du paranoia hast :suicide: also erstmal glaub ich muss ein manometer mit kleinerem messbereich her und dann halt nochmal von vorn......
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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon Uschi » Do 06 Okt, 2016 06:14

das geht so nicht. denn wenn die pumpe ausgeschlatet ist, blockiert sie den zufluss. sie muss also während des startprozesses ansgehen, sonst haste keinen spritfluss. per öldruckschalter ist deshab sehr gängig. theoretisch geht auch direkt an zündung, aber dann haste halt vorm orgeln schon druck auf dem system.
du brauchst auf jeden fall ein manomter mit sehr feiner auflösung und skala im zehntelbereich, beginnend bei 0 bar. als startdruck musst du schliesslich ca. 0,1-0,2 justieren können - was zuweilen gar nicht so einfach ist. ich hab/hatte so ein teil fest verbaut: http://www.ebay.de/itm/Torques-Analog-P ... 541f03481a

mir ging das vergaser-geklecker ziemlich schnell auf die nüsse und ich hab dann auf spritze umgebaut. wobei das nicht heisst, dass man den vergaser-kram nicht auch sehr gut ans laufen bekommen kann. ganz im gegenteil.
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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon MSQ » Do 06 Okt, 2016 15:06

es gibt noch die option die pumpe ueber einen pwm- controller mit einem bosch differenzdrucksensor elektronisch zu regeln.
druck kann per tastendruck in 1/4psi schritten geaendert werden.
wenn das system dicht ist,laeuft die pumpe kurz an bis der sollwert erreicht ist.
es wird erst bei druckabfall nachgetaktet.
mit einer analogen 0-5v gleichspannungsanzeige koennte man sich zusaetzlich ganz simpel eine praezise druckanzeige bauen.
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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon rockers666 » Fr 07 Okt, 2016 05:07

so...nochmal zum schwimmerstand senken.....orig. laut werkstattbuch 14,6mm +- 1mm.....also richtung13,5mm verstellen bzw. diese plättchen verbiegen !? da ich auf die schnelle kein manometer bekomme wollte ich das manometer vom ladedruck nehmen.....sieht aus wie aus dem link von uschi.....denke sollte klappen.....heut abend gehts weiter
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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon Uschi » Fr 07 Okt, 2016 06:55

rockers666 hat geschrieben:so...nochmal zum schwimmerstand senken.....orig. laut werkstattbuch 14,6mm +- 1mm.....also richtung13,5mm verstellen bzw. diese plättchen verbiegen !?


jo. du kannst es auch erst einmal mit der serien-stellung versuchen. je nachdem wie schnell die vergaser zum überlaufen neigen, ist das eine zusätzliche möglichkeit dem entgegenzuwirken.
schau erstmal, wie weit du den benzindruck runter bekommst und ob die suppe in der schwimmerkammer bleibt. wenn du einen transparenten schlauch an die ablassschraube der schwimmerkammer anschliesst und den nach oben verlegst, kannst du den im zusammengebauten zustand als exterbe füllszandskontrolle benutzen. damit lässt sich auch der schwimmerstand sehr gut kontrollieren.
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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon rockers666 » Fr 07 Okt, 2016 19:01

so männers, hab das jetzt mit dem spritdruck hinbekommen...schwimmerstand hoch....runter.....neue nadelventile.....wieder andere nadelventile....immer UNDICHT...... :arrow: und dan mit den "alten" schwimmernadelventilen und schwimmerstand serie.....alles top !!! druck liegt jetzt bei 0,2 bar....hab ihn hochgeschraubt bis 0,5 bar.....immer noch dicht....alles super!!

jetzt bau ich den kram morgen wieder zusammen.....dann wollt ich mich mit dem ölkreislauf beschäftigen.....dazu wieder fragen: zusatzölkühler erforderlich? wo? in der zuleitung zum lader oder lieber in den steigleitungen zum kopf? wie siehts denn aus mit dem wärmewert der kerzen? serie sind ja jr9b drin...bei den alten gsxr ist ein 10-er ngk drin...besser die nehmen? aaaahh.....und dann noch zur kupplung: serie wird ja wahrscheinlich rutschen früher oder später!? reicht es aus die diaphramfeder gegen eine härtere von barnett oder so zu tauschen oder irgendwie hat mir jemand erzählt, er hat eine zusätzliche reibscheibe eingesetzt und dafür was anderes entfernt!? aber was ?? oder beides machen....oder dochh lieber gleich ne lock-up kaufen....hab da was in uk gesehen bei suzuki-performance-parts...und da bin ich ,wie der zufall so will wahrscheinlich im oktober dienstlich unterwegs...könnte man also mal schön shoppen gehen nach feierabend :lol:


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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon Uschi » Fr 07 Okt, 2016 22:19

nun weisste auch, warum im ausgebauten zustand ;-)

hauptsache dicht. und wenns selbst 0,5 bare hält - geile sache und so lassen.

ich steh auf kopföl-kühler. obwohl meiner ein ganz kleiner ist, hat's thermisch richtig satt was gebracht. würde ich immer wieder machen. zuviel kühlung kannste gar nicht haben bei ner öler.
kerzen entweder so lassen oder eine nummer kälter. bei mir funktionieren sie originalen am besten und machen auch keine probleme.

kupplung würde ich auf jeden fall auf lock-up gehen mit oem-belägen und leicht stärkeren federn. die dinger kosten nicht die welt, übertagen die meisten kräfte und halten dabei die handkraft im rahmen. ich fahre ne ganz einfache single-stage, funktioniert bestens. vorher hatte ich sehr stramme federn mit spacern drin. ging auch, aber natürlich hart am hebel. die lockup kannste dir per gewichtswahl auch justieren. einmal rein mit dem zeugsm dann haste dauerhaft ruhe, auch bei nem schub-upgrade.

hängt alles ein bisschen davon ab, wieviel druck du fahren willst.
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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon rockers666 » Di 16 Mai, 2017 10:30

Moin Männers....viel Zeit vergangen.....bissl geschraubt....aber jetzt isses soweit....erst Ausfahrt erledigt....leicht Undichtigkeiten im Ölkreislauf beseitigt....fährt bis dato soweit sauber fürs erste mein Eindruck.....jetzt kommt aber das problem:
Bei der Demontage im Winter des Laders vom Dummy-Motor habe ich festgestellt,daß sich die Mutter auf der Gewindestange vom internen Wastegate zur Unterdruckdose gelockert hat. Also festgezogen und gut! oder auch nicht!? :suicide: auf dem Dummy-Motor hat sich der Ladedruck so bei 5000-5500 aufgebaut....laut Manometer ca. 0,5-0,6 bar. Jetzt passiert erst ab ca.8000 u min. was....wer kann mir erklären,was passiert ist bzw. erklärt mit wie diese Stange grundeingestellt wird oder wie das alles so zusammenhängt?? :|
Habe natürlich schon alle Schläuche etc. kontrolliert und Schellen nachgezogen und und und....das is das letzte was mir einfällt als Ursache
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Danke und Gruss aus Spandau
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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon Uschi » Di 16 Mai, 2017 15:02

am ende der Stange issn kugel- oder gabelkopf. je weiter du die Stange dort hineinschraubst, desto mehr/früher druck. da kannste schon ein paar Umdrehungen machen bei deinen jetzigen werten. und dann einstellen nach Manometer - welchem du vorher mal einen Druckausgleich spendieren solltest, das geht nämlich nach ;-)
also solange druck zu niedrig, Stange weiter einschrauben, wenn druck zu hoch wieder herausschrauben. wenn gut, dann kontern und feddich.
oder du baust ein dampfrad ein, dann haste das variabel und jederzeit werkzeuglos justierbar. noch geiler sind elektronische Druckregler, die kosten aber auch gleich ne Stange.
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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon rockers666 » So 21 Mai, 2017 19:37

hallo zusammen, war wieder schön unterwegs, ladedruck eingestellt....so bei 0,6-0,7 bar öffnet jetzt das wastegate laut diesem manometer. bin ne weile rungefahren , immer mal wieder aufgezogen die bude...super. dann aber blieb irgendwann der benzindruck hängen. erst 0,4 dann 0,6bar und immer weiter.. den rest kennt ihr ja....vergaser inkontinent....brennräume geflutet...und so weiter...hatten zum glück alles bei und nach 2 stunden gings weiter...direkt nach hause :gas: ohne zwischenfälle. jetzt meine fragen:
1. das ladedruckmanometer ist an einen vergaserdeckel angeschlossen. ist das der richtige ort für den abgriff? habe den eindruck das teil läuft mit der anzeige dem eigentlich vorhandenen druck hinterher !? :|
2. habe ja noch kein pow montiert. kann das auch dafür sorgen das der benzindruckregler hängen bleibt?
3. an welche stelle am besten schlisse ich den schlauch vom pow an? auch an einen vergaserdeckel??
4. das pow wird auf welchen druck eingestellt? gleichgestellt mit dem ladedruck?
5. und wo soll ich am nesten den flansch für das pow einschweissen? vom platz würde es bei dem moped direkt hinterm ersten 90° schlauch nach dem lader auf dem aludruckrohr passen? vor- oder nacchteil oder egal?

so ...erstmal schönen rstsonntag und gruss aus spandau :wink:
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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon Uschi » Mo 22 Mai, 2017 06:35

rockers666 hat geschrieben:dann aber blieb irgendwann der benzindruck hängen. erst 0,4 dann 0,6bar


kannste das mal ein bisschen genauer beschreiben?

pow = pov/bov?

wenn ja, dann zwischen lader und pitot-abgriff. wie unter 5. geht also. druck musste daran nicht einstellen. schlauch kommt an syncro-anschluss. ich würde das etwas anders lösen und nicht an einen einzelnen Zylinder gehen, sondern alle 4 miteinander verbinden und dann mit t-stücken die abgriffe erzeugen. ich steht dabei total auf pneumatische steuerleitungen mit push-in fittingen/verteilern.
ob du den ladedruck am syncro-anschluss oder am plenum abnimmst ist ein bisschen geschmackssache. ich bin ne zeit lang sogar mit zwei Manometern gefahren. ich fahre jetzt an einer kiste an den sync-anschlüssen und an der anderen hinterm la-lu-kü. bei deinem Setup würde ichs aber auch am sync lassen.
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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon rockers666 » Mo 22 Mai, 2017 07:33

moin...ok...danke.....pov=popoffventil...meinte ich.....so :mrgreen: also dann werde ich es dort hinsetzen
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und bei dem pov ist ja genau so eine einstellschraube wie bei dem benzindruckregler....mit dem ich den druck einstellen kann....also wo das teil öffnen soll ??

gibt es noch eine erklärung für den ständig ansteigenden benzindruck? hab den druckregler geöffnet und nichts fehlerhaftes entdecken können!? kann das einfach nur mech. blockieren innen?

bei der ladedruckanzeige wundert mich ein bissl, daß diese noch 0 bar anzeigt, der benzindruck aber schon am steigen ist...also is das teil einfach ungenau oder zu träge oder zeigt verzögert an oder ?? :suicide:
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Re: bedüsung mikuni 36 mit turbo

Beitragvon Uschi » Mo 22 Mai, 2017 08:30

rockers666 hat geschrieben:gibt es noch eine erklärung für den ständig ansteigenden benzindruck? hab den druckregler geöffnet und nichts fehlerhaftes entdecken können!? kann das einfach nur mech. blockieren innen?

bei der ladedruckanzeige wundert mich ein bissl, daß diese noch 0 bar anzeigt, der benzindruck aber schon am steigen ist...also is das teil einfach ungenau oder zu träge oder zeigt verzögert an oder ?? :suicide:


nu' beschreib doch erst einmal ein bisschen genauer wie sich das "hängen bleiben" äussert?! du gibst gas, der druck steigt, du machst gas wieder zu und er bleibt oben? oder steigt er einfach so? bleibt er hoch, wenn du den Motor abschaltest? oder wie muss man sich das vorstellen? was für nen Durchmesser hat dein rücklaufschlauch zum tank? ist das bei vollem oder leerem tank passiert? bisschen merh Input ist schon nötig.
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