Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Zusätzliche Pferdchen und mehr Drehmoment.

Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon pantera » Fr 18 Aug, 2017 20:21

Guden ,

Nachdem ich ja im Moment fleissig am Teile zusammen suchen bin für mein GPZ900 Einspritzprojekt ( Ignijet2008 von RaWe, FJR1300 Drosselklappen) , bin ich auf diese Lösung für nen
günstigen aber nicht verstellbaren Benzindruckregler

Das ist die Einspritzleiste von nem Polo 6N bzw. Golf 4



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Und so siehts Umgearbeitet aus



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Leiste abgeschnitten, Stopfen aufgeschweisst , Fertig !


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Vorteil : Das Ding hat nur nen 10er in der Bucht gekostet und die eigentlichen Druckreglereinsätze sind wechselbar und in vielen
druckvarianten für wenig Kohle zu haben.
Auf dem Bild is noch n Alter von meinem Turbo-Peugeot früher mit 4 Bar , der aus nem Audi S4 war. Passt auch rein.
Da spart man sich doch das Manometer und die Einstellerei, oder ?
Hat das schonmal jemand probiert?

:x
pantera
 

Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon MSQ » Fr 18 Aug, 2017 23:54

Warum nimmst du nicht den regler der fjr ?
MSQ
 

Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon Booze » Sa 19 Aug, 2017 20:08

Für den FJR-Regler brauchst du doch auch ein kleines Adapterstück damit du ne Benzinleitung anbauen kannst. Vielleicht hat er ihn einfach nicht gekauft bzw. war er bei den Klappen nicht dabei :wink:

Danke, dass du die Bilder hochgeladen hast. Geile Idee. Habe auch nen alten Bosch-Regler mittels Drehteil ertüchtigt einen 8mm Schlauch aufzunehmen.

Btw...vielleicht hilft dir für die GPZ dieser Link weiter:
https://gpz900r.jimdo.com/efi-umbau/
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Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon pantera » So 20 Aug, 2017 13:12

So, grad von den Kradfahrern Felzünd aus Flörsheim zurück :P

Ja richtig, habe den FJR Druckregler nicht dazu bekommen. Und Malpassi (Sytec , FSE ) war mir zu teuer und gross .

Drehteil wollte ich auch erst machen aber war mir zu viel Arbeit im vergleich zu den 10 Euros für die Rail von VW .

@ Booze : Danke für den Link, habe ich schon durchgearbeitet 8)
Bin grade dabei , ein Ignijet Steuergerät bei RaWe zu ordern . Allerdings is die Geschichte mit dem Pickup/ Triggerrad noch unklar.
Laut Ignitech soll ich die 2 Pickups und das originale Triggerrad nutzen....
pantera
 

Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon Booze » Mi 23 Aug, 2017 19:24

Interessant mit den zwei Pick-Ups. Aber kann Ignijet das überhaupt? Wäre ja dann zwei mal Kurbelwellensensor. Damit könnte man eigentlich voll sequentiell fahren.
Wenn du nicht sequentiell fahren willst, musst du ja nur ein Pick-Up verwenden.

Drehzahlgeberrad würde ich selber bauen oder das vorgegebene Rad von Ignijet nehmen. Wurde auch in der Fighters Z eingebaut bzw. angepasst.
Ist zwar nen ZRX Motor aber die gleiche Motorenfamilie.
Optional kann ich dir für eine ZRX eine CAD-Zeichnung für ein 12-1 Geberrad zukommen lassen. Kannst du Lasern und gut ist.
Schick einfach eine PN.
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Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon MSQ » Mi 23 Aug, 2017 22:12

Mit dem kw sensor allein,ob mit einem oder zwei pickups kannst du max semisequenziell mit wasted spark fahren.
Fuer vollsequenziell brauchst du ein zusaetzliches ot zylinder 1 signal.
MSQ
 

Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon RRalf » Do 24 Aug, 2017 05:28

Kann mir einer hier die genaue Funktion den Saugrohr - Druckanschlusses am Benzindruckregler erklären?

Beim aufgeladenen Motor erscheint es mir ja logisch - der Überdruck im Ansaugtrakt unterstützt die Federkraft und hilft den Rücklauf zu schliessen.
Aber beim Saugmotor hab ich irgendwie einen Denkfehler. Bei steigender Drehzahl würde doch theoretisch der Unterdruck ebenfalls ansteigen, und den Rücklauf öffnen/entgegen der Federkraft wirken?! -> der druck würde absinken.

Oder ist die Federkraft genau so eingestellt, dass bei Maximaldrehzahl das Verhältnis von Unterdruck/Federkraft und Druckverlust durch die lange geöffneten Injektoren, genau dem minimalem Solldruck entspricht? Das würde bedeuten, das der Benzindruck bei niedriger Drehzahl immer grösser wäre, als bei Vollast - das klingt auch irgendwie unlogisch.

Oder geht es tatsächlich eigentlich nur darum, das unterschiedliche Druckverhältnis vor- und nach der Drosselklappe auszugleichen, bsp. beim Aufziehen der geschlossenen Klappe? Dafür müsste der Druck immer höher als nötig sein, und im Lastbereich sozusagen nur statisch von der Federkraft bestimmt werden.
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Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon moloch-fighter » Do 24 Aug, 2017 09:20

Es geht darum den Einspritzdruck stabil zu halten. Nehmen wir an deine Einspritzdüse hat bei 3 bar ihr optimales Spritzbild. Wir reden hier von 3 bar Differenzdruck zum Atmosphärendruck. Bei geschlossener Drosselklappe herrscht aber kein Atmosphärendruck mehr sondern ein geringerer Druck. Somit passt der Regler den Benzindruck dem geringeren Druckverhältnis im Saugrohr an. Genauso verhält sich das beim Turbo-Motor. Es geht nicht darum bei Ladedruck den Einspritzdruck zu erhöhen, um die Einspritzmenge zu erhöhen, sondern um das Druckverhältnis Benzindruck / Saugrohrdruck stabil zuhalten. Es sei denn du hast einen Rising-Rate Regler.
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Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon RRalf » Do 24 Aug, 2017 18:34

Es geht also nur um die Druckdifferenz vor und nach der Drosselklappe.
Was ist demnach die günstigste position für den MAP Sensor?
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Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon MSQ » Do 24 Aug, 2017 19:19

Es geht um die druckdifferenz vor und hinter der duese.
Die bestimmt die statische durchflussmenge an sprit/zeit.
Im ideal ist die differenz immer gleich.
MSQ
 

Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon moloch-fighter » Do 24 Aug, 2017 23:54

MSQ hat geschrieben:Es geht um die druckdifferenz vor und hinter der duese.
Im ideal ist die differenz immer gleich.


Jupp.

Der MAP bzw. IAP Sensor hat mit dem Benzindruck nichts zu tun. Er dient zur Berechnung der Einspritzzeit, die von der ECU bestimmt wird. Trotzdem sollte er genau an der gleichen Stelle angeschlossen werden, wie die Referenzleitung des Benzindruckreglers - zwischen Drosselklappe und Zylinderkopf.
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Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon RRalf » Fr 25 Aug, 2017 05:05

Nee der map hat mit dem Spritdruck nix zu tun, das ist klar. War nur mal für mich zum Verständnis. Aber der Anschluss ist der gleiche, dann hab ich ihn an der richtigen stelle verbaut. Meine 2 rails bekommen eh einen einstellbaren Regler.
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Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon moloch-fighter » Fr 25 Aug, 2017 16:14

An die gleiche Stelle, ja. Aber ich würde die Anschlüsse nicht mit anderen Sachen teilen (BOV, FPR, Anzeige...). Den MAP Sensor am besten immer separat an alle 4 Stutzen.
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Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon pantera » Di 29 Aug, 2017 11:28

Gude,

sorry erstmal für die längere Abwesenheit, Urlaub, Treffen und so weiter.....

Im moment hab ich das Problem, das RaWe nicht genau versteht , was ich machen will und irgendwie damit die Bestellung net
klappt.
Ich wusste auch net, das die Ignijet mit 2 KW-Pickups kann aber ich weiss ja net alles....

Läuft die Karre denn mit dem Triggerrad wirklich soviel besser ? Können die Originalen Pickups mit dem Mehr an Signalen gut klar?

Vor der Einstellerei davon graut mir am Meisten.....

Muss jetzt erstma sehn, wie ich an Steuergerät + Kabelbaum komme....

Gruss
pantera
 

Re: Low Budget Benzindruckregler für Eigenbaueinspritzung

Beitragvon MSQ » Di 29 Aug, 2017 16:10

Servus,
theoretisch benoetigst du nur das signal des rechten pickups,
das ist fuer zylinder 1+4.
Die original cdi ist so simpel gestrickt,die erhaelt einfach 2 signale alle 180°kw.
Einmal fuer 1+4 und 2+3.
Da intern nicht viel gerechnet und verschiedene ign-ausgaenge angesprochen werden,
geht das 1 zu 1 an die jeweiligen zuendspulenausgaenge.
Die "moderne" cdi errechnet sich aus den signalen pro kw umdrehung,den zeitpunkt zum umschalten der zuendausgaenge.
Bei 4 zylinder wasted spark wird abwechselnd alle 180 gewechselt.

Grob gesagt reicht 1 signal pro umdrehung aus,
2 signale ergeben eine bessere aufloesung ,besonders bei schnellen drehzahlaenderungen.
MSQ
 

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